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Kamel Libyen
Reiten Libyen
Libyen

Lange war dieses aussergewöhnliche Wüstenland nicht für Touristen zugänglich - erleben Sie Libyen - Traumland voller Abenteuer und Geschichte.

Wir führen diverse Veranstalter die hier Touren anbieten - hier eine Empfehlung von uns für Sie!

Libyen - Auf die individuelle Tour.
11-tägige Rundreise ab/bis Deutschland.

Highlights:
-  Sahara-Reise schon ab 2 Personen
-  Höhepunkte der Libyschen Wüste
-  Garamanten-Kultur und prähistorische Felsbilder
-  Akakus-Nationalpark und Mandara-Seen Antike
-  Ausgrabungsstätten am Mittelmeer

1. Tag Anreise

Linienflug mit Lufthansa von Frankfurt nach Tripolis. Anschlussflüge ab/bis Deutschland kostenlos, Österreich und Schweiz auf Anfrage und nach Verfügbarkeit. Ermäßigte RIT oder Rail & Fly Bahnfahrkarte innerhalb Deutschlands möglich. Bitte bei Anmeldung Abfahrtsbahnhof und ggf. Besitz einer Bahncard nennen. Je nach Ankunftszeit Zeit für einen ersten Besuch von Tripolis.            Übernachtung im Hotel [A]

2. Tag Leptis Magna - Altstadt Tripolis

Der heutige Tag steht für Leptis Magna zur Verfügung. Die archäologische Stätte liegt ca. 120 km von Tripolis entfernt und wurde als UNESCO Weltkulturerbe bewertet. Sie zählt zu den sehenswertesten Ausgrabungen unter den Städten des römischen Reiches. Ursprünglich um 800 v.Chr. von den Phöniziern als kleiner Handelshafen gegründet, wurde Leptis unter der Herrschaft der Karthager stark erweitert, bis es unter den Römern seine Blütezeit erlebte. Viele der Gebäude stammen aus der Römerzeit. Um das Jahr 200 wurde Leptis Magna unter Kaiser Septimus Severus Hauptstadt der römischen Provinz Africa Tripolitania. Durch die Vandalen zerstört, errichteten die Byzantiner später auf dem Gelände neue Bauwerke. Entsprechend der bewegten Geschichte findet sich auf dem Ausgrabungsgelände eine interessante architektonische Mischung. Hadriansbäder, Nymphäum, das Forum des Septimus Severus, verschiedene Tempelruinen und christliche Basiliken; sogar marmorne Verkaufstheken der Fischhändler sind noch auf dem Marktplatz vorhanden. Wir besichtigen die Ausgrabungen und das Amphitheater. Nachmittags Rückfahrt nach Tripolis. Abends Flug von Tripolis nach Sebha, das Tor zur Wüste.
Übernachtung in einem einfachen Hotel im Zentrum von Sebha [FMA]

3. Tag Sebha - Al Awaynat

Heute erwartet uns ein langer Fahrtag, allerdings auf gut ausgebauter Teerstraße. Wir fahren zunächst durch ein fruchtbares Wadi, kommen durch den Ort Ubari und erreichen am Nachmittag die Kleinstadt Al Awaynat. Von dort führt eine Piste hinein in die nordöstlichen Ausläufer des Akakus-Gebirges. Aus geologischer Sicht ist das Akakus-Gebirge die Fortsetzung des algerischen Tassili N'Ajjier. Es wird auch Tadrart Akakus genannt und entspricht einer klassischen Tassili-Landschaft mit unterschiedlichsten Erosionsformen. Hier bauen wir erstmals unsere Zelte auf. Im Abendlicht sieht man die in verschiedenen Farbabstufungen hintereinander liegenden Bergketten des Akakus und bald legt sich die Nacht über die Landschaft und der Sternenhimmel erscheint über uns.
Übernachtung im Zelt [FMA]

4. Tag Akakus National Park

Nach dem Frühstück beladen unsere Begleiter den Jeep. Wer möchte, kann mit dem Führer im morgendlichen Sonnenlicht schon einmal ein Stück zu Fuß vorausgehen bis die Fahrer einen wieder einholen. Die Fahrtroute während der folgenden Tage ist bereits geplant, die exakte Zeiteinteilung wird aber außerdem bestimmt vom aktuellen Zustand der Pisten und den Wetterbedingungen. Es geht in südlicher Richtung entlang der Ostseite des Akakus und wir dringen in verschiedene Täler ein, wo unsere Begleiter uns spektakuläre Naturschauspiele wie canyonartige Felsmassive und einen Felsbogen, der an Elefantenbeine erinnert, zeigen. Im Wadi Techuinet finden wir viele prähistorische Malereien und Gravuren. Man kommt sich vor wie in einem riesigen, offenen Freilichtmuseum. Diese - offensichtlich von Künstlerhand geschaffenen Zeugnisse einer Zeit vor 10.000 Jahren - besitzen auch heute noch eine faszinierende Ausdruckskraft und ermöglichen Schlüsse über die damalige Lebensweise und Tradition.
Übernachtung im Zelt [FMA]

5. Tag Akakus National Park

Auch heute haben wir Zeit, die Felsmalereien im Akakus-Gebirge zu entdecken. Teils in versteckten Tälern und Höhlen legen diese Kunstwerke Zeugnis ab über die klimatische Veränderung der Sahara. Darstellungen von Giraffen, Straußen, Elefanten und Rindern zeigen, dass die Sahara einst fruchtbares Gebiet war. Auch Darstellungen von Jägern, Garamanten mit Streitwagen, Musikern und Frauen sind vorhanden. Wir fahren ins Wadi Anshalt und Wadi Tanshalt, in dem es viele prähistorische Malereien und Gravuren zu entdecken gibt. Die aus verschiedenen Epochen stammenden Felsbilder sind für viele Reisende Höhepunkte einer Libyen­Reise; manche kommen ausschließlich ihretwegen in das Land. Schließlich gelangen wir zum von Jahrmillionen durch Wind und Erosion geschaffenen Fozzidjaren-Bogen, ein natürlicher Felsbogen von gigantischem Ausmaß. Im Abendlicht wirkt er besonders plastisch und der Fels wie auch die danebenliegenden hohen Dünen erhalten nach und nach eine rötliche Färbung. Wir werden unweit davon die Nacht verbringen und die Stille der Wüste genießen.
Übernachtung im Zelt [FMA]

6. Tag Akakus - Erg Uan Casa - Erg Murzuk

Nach einer weiten Sandebene erreichen wir das Dünengebiet des Erg Uan Casa, wo lange Dünenketten durch die Ebene ziehen. Das Gebiet entspricht wohl dem, was sich ein Großteil der Menschen unter der Wüste vorstellen. Für die meisten überraschend ist, dass nur etwa 20 % der Sahara aus solch einer Sanddünenlandschaft besteht. Der Rest wird geprägt durch Steinwüste, Hamadas, Wadis, Tafelberge und Tassili-Landschaften. Für alle Gegenden bezeichnend ist die Erhabenheit der Natur, die absolute Ruhe und Klarheit, eine Welt, die oft auch in kleinen Dingen große Wunder aufweist. Unser Ziel ist - nach Durchquerung einer weiten Reg-Ebene das Erg Murzuk, eines der größten zusammenhängenden Dünengebiete der Sahara, ein wahrer Ozean aus hohen Dünen.
Übernachtung im Zelt [FMA]

7. Tag Wadi Mathendous - Germa

Kurze Zeit fahren wir am Erg Murzuk entlang, dann verschwinden die Dünen langsam. Wir überqueren die Hochfläche des Messak Settafet, eine Hamada (Sandstein mit Wüstenlack) und gelangen ins Wadi Mathendous, das von der UNESCO als Weltkulturerbe klassifiziert wurde. In der Tat geben die Vielzahl der Darstellungen eine Vorstellung des Lebens in der Sahara vor 10.000 Jahren. Großflächige Gravuren unterschiedlicher Tiere wie Krokodile, Elefanten, Giraffen und Strauße sind an Felswänden ebenso zu finden wie auf einzelnen Blöcken. Im Vergleich zum Akakus, wo es mehr Farbbilder gibt, findet man hier ausschließlich fein gestaltete Gravuren. Die Künstler haben offensichtlich die Struktur der Felsen mit einbezogen und mit unterschiedlichen Techniken gearbeitet. Am späten Nachmittag erreichen wir Germa, einst die Hauptstadt der Garamanten, die bereits 1.000 v.Chr. im Wadi Adjal im Fezzan ein mächtiges Reich etabliert hatten. Bei Interesse kann man die Überreste der antiken Siedlung der Garamanten besichtigen. Je nach Zeit bietet sich noch heute eine echte Wohltat: Wir können duschen! Wegen den zahlreichen Mücken übernachten wir aber nicht in diesem festen Camp sondern in der Nähe in den Dünen.
Übernachtung im Zelt [FMA]

8. Tag Mandara-Seen

Morgens, wenn die Sonne noch nicht lange scheint und im kontrastreichen Schattenspiel jede Dünenkante mit dem Messer gezogen scheint, steuern wir die Mandara-Seen mitten im Erg Ubari an. Hier kann der Fahrer sein Können unter Beweis stellen, denn es gilt, spektakuläre und fahrtechnisch anspruchsvolle Dünenpassagen zu überqueren. Es soll 10 bis 15 - teils ausgetrocknete - Seen geben, die aktuelle Zahl hängt vom Grundwasserspiegel ab: Ist dieser hoch, bilden sich Seen auch an Stellen, die normalerweise trockenliegen. Neben dem Mandara-See (führt selten Wasser!) besuchen wir den „Bilderbuchsee" Umm el Maa und wandern in der schönen Landschaft. Wir campieren ein letztes Mal in den Dünen. Unseren letzten Abend in der Sahara verbringen wir mit unseren libyschen Begleitern am Lagerfeuer - über uns das Lichtermeer des Sternenhimmels.
Übernachtung im Zelt [FMA]

9. Tag Mandara-Seen - Sebha -Tripolis

Morgens besuchen wir den kleinen Maflu-See und erreichen schließlich den Gabroon-See,
den größten der Mandara-Seen, der nach Süden von einer gewaltigen Sanddüne begrenzt

wird. Hier machen wir unsere Mittagspause und können die Zeit zu einer kleinen Dünenwanderung oder zu einem Bad in dem salzhaltigen Wasser nutzen. Auf der Wasseroberfläche spiegeln sich die hohen Dünen und die Palmen des Ufers - ein wirklich außergewöhnliches Bild! Dünen, Dünen und noch mal Dünen! Nachmittags fahren wir nach Sebha zurück. In einem Camp können wir uns duschen, einen echten Cappuccino trinken und entspannen. Nach dem Abendessen heißt es Abschied nehmen sowohl von der Sahara als auch von unserer Begleitmannschaft. Abends Flug von Sebha nach Tripolis.
Übernachtung im Hotel [FMA]

10. Tag Sabratha - Tripolis

Von Tripolis fahren wir etwa eine Stunde nach Westen und besichtigen die am Mittelmeer liegenden Ruinen von Sabratha. Die Ausgrabungsstätte zählt ebenfalls zum von der UNESCO geschützten Weltkulturerbe. Außer dem Theater, einem Glanzstück römischer Architektur, sind dort sehr schöne Bodenmosaike erhalten. Nachmittags Rückfahrt und Bummel durch die Altstadt von Tripolis. Vorbei am Marc-Aurel-Bogen aus römischer Zeit erreichen wir durch schmale Gassen den Suq (Bazar). Am Spätnachmittag wird es in der Medina zunehmends lebendiger und ein Besuch lohnt sich. Von einem Café aus können wir das Treiben beobachten.
Übernachtung im Hotel [FMA]

11. Tag Tripolis und Heimreise

Der Vormittag steht uns in Tripolis zur freien Verfügung, z.B. zur Besichtigung des Nationalmuseums oder für einen weiteren Besuch der Altstadt. Gegen Mittag werden wir zum Flughafen gebracht und treten unseren Heimflug nach Frankfurt an. F]

Teilnehmerzahl: ab 2 Personen Durchführungsgarantie
Preis: ab 990 Euro (ohne Flug auf Anfrage möglich)
Einzelzimmerzuschlag: 100 Euro
Referenz: haus-08

Leistungen

An / Abreise: Linienflug mit Lufthansa Frankfurt – Tripolis – Frankfurt, innerdeutsche Anschlussflüge kostenlos und nach Verfügbarkeit, Österreich und Schweiz gegen Aufpreis und jeweils nach Verfügbarkeit

Unterkunft / Verpflegung: Übernachtungen in Zelten und in Hotels, Vollpension außer in Tripolis

Transfers / Besichtigungen: Inlandsflüge mit Libyan Airlines, Transfers und Überlandfahrten

Reiseleitung / Betreuung: örtliche, Deutsch sprechende Reisebegleitung

Versicherungen / sonstiges: Eintrittsgebühren

Diese Tour ist zu frei wählbaren Terminen buchbar. Beste Reisezeit ist Ende September bis Mitte April.Diese Tour ist zu frei wählbaren Terminen buchbar. Beste Reisezeit ist Ende September bis Mitte April.

Nicht enthaltene Leistungen

Visagebühren (ca. Euro 30,-), Passübersetzung ins Arabische (ca. Euro 25,- Stand 12/07); Trinkgelder, Getränke, Ausgaben persönlicher Art; Innerdeutsche Bahnfahrkarte auf Wunsch und gegen Aufpreis (bitte teilen Sie uns ggf. bei Buchung Ihren Abfahrtsbahnhof mit und ob Sie eine Bahncard besitzen); Versicherungspaket (Reiserücktrittskostenversicherung etc.) bei „Die EUROPÄISCHE" - fakultativer Abschluss möglich mit Buchung !

Erleben Sie die Sahara!
Durch die Ausdehnung der Wüste über viele Staaten hinweg bieten Veranstalter oft länderübergreifende
Touren an.

Lassen Sie sich faszinieren von
Algerien - Mali - Mauretanien - Marokko -
Sudan und Tunesien

Fragen Sie uns nach Kombi-Touren mit
Kamelen, Geländewagen oder einfach Trekking in der Wüste.

Termine, Vakanzen, detaillierte Reisebeschreibungen und Preise bitte hier gleich per mail anfordern oder Reise gleich buchen.

Wer keine organisierte Reise machen möchte kann bei uns auch nur einen günstigen Flug buchen.

Beratung durch unser vielgereistes Traveller-Team wird bei uns ”gross” geschrieben.